News von Brigitte

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News von Brigitte „im Februar 2016 wieder vor Ort“

Endlich! Anfang Februar 2016 waren Dennis und ich in Uganda, um die AGANDI Kinder, ihre Ferienbetreuerin Lillian, sowie die little-angels-school wiederzusehen!

Die Kinder waren während unseres Aufenthalts die ganze Zeit bei Lillian in Ndejje – wegen der Präsidentschaftswahlen am 18. Februar 2016.

Das wussten wir vorher nicht, normalerweise hätte die Schule am 01. Februar wieder angefangen, aber es bestand im ganzen Land Angst vor Unruhen – die dann glücklicherweise nicht eintraten, so dass die Schule für alle Kinder in Uganda am 22. Februar wieder begann.

Der alte und neue Präsident heißt J. Museveni – das garantiert eine weitere stabile politische Lage für die nächsten 5 Jahre.

So sind wir jeden 2. Tag mit dem Matatu und bodabodas (Mopeds) von Entebbe zu den Kindern nach Ndejje gefahren.

Die Wiedersehensfreude war riesig! Lillian hat hinter dem Haus für 35 Personen gekocht (denn sie hat 30 Kinder in ihrem Haus untergebracht, also zusätzlich zu den 17 Agandi-Kindern 13 weitere Waisenkinder), wir hatten  Geschenke von AGANDI und Grüße der Paten mit.

Mit neuen Fuß- und Handbällen gingen wir zu einem nahe gelegenen Sportplatz der örtlichen Schule, den die Kinder nutzen dürfen.

Unsere ältesten Jungen – James, Marvin und Paul bekamen Fußballschuhe, Allen, unser größtes Mädchen bekam Sportschuhe.

James, Marvin und Allen brauchten nun auch eine Grundausstattung für ihren Start an der secondary school!

Einer unserer wichtigsten Programmpunkte war die Anmeldung der drei an der Jovens high school. Im Vorfeld war nicht ganz klar geworden, wie hoch das Schulgeld an dieser Schule sein würde. In Begleitung von Martha, die unsere wichtigste Koordinatorin vor Ort ist, gingen wir mit den 3 Kindern zu der Schule. Es stellte sich heraus, dass wir in der Lage sind, das Schulgeld zu bezahlen!

Es kostet pro Kind umgerechnet im Monat 49.- €. Dazu kommen Anschaffungskosten für eine Basisaustattung jedes Kindes. Teile dieser Ausstattung besorgten wir während unseres Aufenthalts, weitere Dinge wurden in den letzten Wochen von Martha besorgt.

Wir kauften auch 34 Bettlaken und einige zusätzliche Matratzen.

Wir sind über diese Schule sehr glücklich. Die Gebäude sind in einem guten Zustand, das Areal ist riesig! Es gibt große Freiflächen, Wiesen, teilweise mit Fußballtoren und Basketballnetzen bestückt. Das Areal erstreckt sich bis zum Viktoriasee und bietet eine freie Sicht.

Die Schulleiterin erklärte den Grundsatz, nach dem gearbeitet wird: Die Kinder werden ermutigt, nicht kritisiert, jedes Kind bekommt individuelle Hausaufgaben, je nach Leistungsstand.Die besondere Situation unserer Waisenkinder – die teilweise nicht lange in der primary school waren – wird berücksichtigt.

Mit den Kindern (wechselnde Gruppen von 2-4 Kindern) fuhren wir nach Kampala zum Einkaufen, aber auch nach Entebbe – zum Eis essen  und schwimmen gehen im lake victoria hotel! Die Freude der Kinder war unbeschreiblich, keins von ihnen war jemals in einem Schwimmbad gewesen.Dort hatten wir einen engagierten Schwimmlehrer gefunden, der sich für wenig Geld stundenlang um die Kinder bemühte. So erhielten sie eine Grundahnung vom Schwimmen und der Spaß war groß.

Eine Tochter von Lillian bot an, T-shirts für die Agandi-Gruppe zu drucken. Nach wenigen Tagen waren sie fertig und wir konnten gemeinsam in den neuen T-shirts einen Spaziergang in Ndejje machen.

Gerne würden die Kinder auch ihre Paten sehen und natürlich ist auch jedes andere AGANDI Mitglied ein gern gesehener Gast!!!